Bundesweite Mietspiegel, Immobilienpreise und Bodenrichtwerte


Bodenrichtwerte Sachsen 2020


ErschlossenUnerschlossen
150.25 € / m²79.72 € / m²

Wie hoch ist der aktuelle Bodenrichtwert in Sachsen?

Derzeit liegen die Bodenrichtwerte in Sachsen bei etwa 150.25 € je Quadratmeter für ein bebaubares und erschlossenes Grundstücke.
Zur Berechung der Werte wurden 4464228 m² Grund mit einem Wert von 449.79 Mio. € in Sachsen ausgewertet. Die Anzahl der ausgewerteten Grundstücke in Sachsen lag bei 1205 erschlossenen und 1866 unerschlossenen Grundstücken. Der Zeitraum war die letzten 12 Monate.


Lage und Statistik

Aktuelle Bodenrichtwerte in Sachsen

Bodenrichtwert Sachsen

Bei 70.00 Euro liegt der durchschnittliche Bodenrichtwert in Sachsen. Doch diesen durchschnittlichen Bodenrichtwert, der sich aus allen Bodenrichtwerten in Sachsen zusammensetzt, muss man mit Vorsicht genießen. Da man diesen keinesfall auf das ganze Land übertragen kann. Vielmehr gibt es hier große Unterschiede in Sachsen.



Großes Gefälle bei den Bodenrichtwerten in Sachsen



Wie groß die Unterschiede beim Bodenrichtwert in Sachsen ist, zeigt, wenn man sich die Bodenrichtwerte vor Ort anschaut. So hat man hier in den großen Städten in Sachsen, wie zum Beispiel Leipzig oder in Dresden sehr hohe Bodenrichtwerte, die hier mal bei 200 Euro pro Quadratmeter, aber auch noch höher liegen können.

Deutlich anders kann es hier schon wieder aussehen, wenn man in die ländlichen Regionen von Sachsen schaut. So gibt es hier Kommunen bei denen beträgt der Bodenrichtwert nur 18 Euro pro Quadratmeter. Grundsätzlich muss man in diesem Zusammenhang bei einem Bodenrichtwert immer beachten, dass ein solcher immer individuell für eine Kommune erhoben kann. Und selbst innerhalb einer Kommune kann es noch Unterschiede geben. So kann die Wohnfläche A in einer Kommune mit dem Wert X beim Bodenrichtwert bestimmt werden, und eine andere Wohnfläche mit einem anderen Wert.



So entsteht der Bodenrichtwert



Die Unterschiede die es hier bei den Bodenrichtwerten gibt, ist dem Umstand geschuldet, dass hier bei der Ermittlung immer individuell geschaut wird.

Bei der Bestimmung von Bodenrichtwerten, spielen eine Vielzahl an Faktoren eine Rolle. Dazu gehört die Lage, die vorhandenen Infrastruktur, wie zum Beispiel die Erschließung durch Straßen, aber auch das Vorhandensein von Medien wie Wasser, Abwasser, Strom und Internet, aber auch die Beschaffenheit vom Boden. Unter Beschaffenheit spielt hier eine Rolle, ob Altlasten vorhanden sind, aber auch die Qualität der Erde. Diese Faktoren werden je nach Fläche unterschiedlich gewichtet. So spielt zum Beispiel die Beschaffenheit vom Boden bei einer Wohnfläche, bei einer Gewerbefläche eine ganze andere Rolle, als bei einer landwirtschaftlichen Fläche. Hier muss natürlich die Bodenqualität, gerade im Hinblick auf das Wachstum stimmen.

Hinsichtlich der Wertfindung von einem Bodenrichtwert, so wird dieser von einem Gutachterausschuss ermittelt. Dieser übernimmt hierbei auch die Auswertung von den Immobilienverkäufen der letzten beiden Jahren.



So entwickeln sich die Bodenrichtwerte in Sachsen



Interessant ist natürlich bei den Bodenrichtwerten immer, wie sich diese in den Jahren entwickelt haben. Auch weil man daran ablesen kann, ob der Wert beim Bodenrichtwert steigt oder fällt. Einen langen Rückblick auf die Entwicklung der Bodenrichtwerte, kann man leider in Sachsen nicht nehmen. Da hier die Bodenrichtwerte erst nach der Wende erhoben werden. Wie hier die Preise vor der Wende waren, kann man oftmals nicht so genau nachvollziehen. Schaut man sich die Stadt Freiberg in Sachsen an, so kam es hier in den letzten Jahren zu deutlichen Steigerungen. So haben sich hier innerhalb von wenigen Jahren, der Bodenrichtwert von 65 auf 75.00 Euro pro Quadratmeter erhöht.



Hohe Anstiege in einzelne Regionen



Auch andere Kommunen und Regionen verzeichnen Anstiege, so konnte man im Altkreis Döbeln eine Preissteigerung von rund 15 Prozent bei den Bodenrichtwerten feststellen. Diese Steigerungen bei den Bodenrichtwerten, kann man aber nicht auf alle Bodenflächen übertragen. Hier muss man wissen, dass der Boden bei den Bodenrichtwerten immer unterschiedlich, je nach Nutzung eingestuft wird. Hier unterscheidet man bei der Einstufung zwischen Wohngebieten, also Wohnflächen, aber auch landwirtschaftliche Flächen sowie Gewerbe und Industrie. Gerade im Zusammenhang mit den landwirtschaftlichen Flächen ist in Sachsen sehr interessant, das man hier Steigerungen bei den Bodenrichtwerten von bis zu 50 Prozent festgestellt hat. Diese ennorme Entwicklung bei den Bodenrichtwerten für landwirtschaftliche Flächen ist vor allem dem Umstand geschuldet, dass es mittlerweile eine hohe Nachfrage gibt. Und das lässt das die Preise beim Bodenrichtwert steigen. Wie deutlich hier die Anstiege sind, kann man anhand von zwei Beispielen erkennen. So entwickelte sich der Preis pro Hektar landwirtschaftliche Fläche, hier zwischen 2006 bis 2016 von 4110 Euro auf rund 11.911 Euro. Besonders deutlich ist hier der Anstieg in der Region Meißen ausgefallen. Hatte man hier im Jahr 2006 noch einen geringen Wert von 3366 Euro pro Hektar, liegt dieser mittlerweile bei über 14.000 Euro, konkret bei 14.920 Euro. Das ist ein Anstieg von weit über 100 Prozent. Natürlich muss man hier bei diesem Wert beachten, dass es hier eine andere Angabe bei der Größe gibt. So ist der Maßstab nicht Quadratmeter wie üblich beim Bodenrichtwert, sondern vielmehr Hektar. Da es in der Landwirtschaft hier vor allem auf die Größe der Fläche beim Anbau von Pflanzen ankommt. Möchte man hier den genauen Wert vom Boden bei der landwirtschaftlichen Fläche haben, so müsste man den Preis pro Hektar auf die Quadratmeter umrechnen.



Bodenrichtwerte können nicht nur steigen



Doch gerade im Zusammenhang mit dem Bodenrichtwert muss man immer auch sehen, dass dieser nicht nur den Weg nach oben kennt. So kann ein Bodenrichtwert auch sinken. Bleibt man hier beim Beispiel der landwirtschaftlichen Flächen, würde hier die Nachfrage sinken, würde sich das auch auf die Verkaufspreise und letztlich auch auf die Bodenrichtwerte auswirken.

FAQ zu den Bodenrichtwerten in Sachsen

Was kostet der Quadratmeter Grund in Sachsen?

Der aktuelle Preis für einen m² Grund in Sachsen beträgt im Jahr 2020 durchschnittlich 150.25 € / m². Natürlich können diese Werte je nach besonderer Lage und Eigenschaft des Grundstückes abweichen.

Gibt es für jeden Ort in Sachsen einen offiziellen Bodenrichtwert?

Nein, nicht jeder Ort in Sachsen gibt einen offiziellen Bodenrichtwert heraus. Auf Miete-aktuell.de finden Sie aber zu fast jeden Ort einen berechneten Bodenrichtwert.

Wie oft werden die gezeigten Werte in Sachsen berechnet?

Die gezeigten Werte werden täglich aktualisiert und betrachten immer den Zeitraum der letzten 12 Monate. Dazu wird der aktuelle Immobilienmarkt in Sachsen analysiert.





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