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Mietpreise in Deutschland regional analysiert

Teuerste Städte - Kaltmiete

MuenchenBayern19.93 € / m²
GraefelfingBayern16.82 € / m²
EberdingenBaden-Wuerttemberg16.72 € / m²
StuttgartBaden-Wuerttemberg16.62 € / m²
SyltSchleswig-Holstein16.58 € / m²
IsmaningBayern16.51 € / m²
NeubibergBayern15.96 € / m²
Garching b MuenchenBayern15.83 € / m²
OberschleissheimBayern15.68 € / m²
Frankfurt am MainHessen15.56 € / m²

Billigste Städte - Kaltmiete

MoormerlandNiedersachsen0.3 € / m²
DeggendorfBayern1.63 € / m²
BeverungenNordrhein-Westfalen4.04 € / m²
DeensenNiedersachsen4.24 € / m²
HeinadeNiedersachsen4.24 € / m²
WangelnstedtNiedersachsen4.24 € / m²
GrossalmerodeHessen4.33 € / m²
ArzbergSachsen4.37 € / m²
ColditzSachsen4.39 € / m²
SelbBayern4.49 € / m²

Beste Rendite - Miet / Kaufverhältnis

KlingenbergSachsen75 Monate = 6.3 Jahre
LahntalHessen81 Monate = 6.8 Jahre
MeeraneSachsen87 Monate = 7.3 Jahre
GrossalmerodeHessen88 Monate = 7.3 Jahre
GutenbornSachsen-Anhalt90 Monate = 7.5 Jahre
KretzschauSachsen-Anhalt90 Monate = 7.5 Jahre
SchnaudertalSachsen-Anhalt90 Monate = 7.5 Jahre
ZeitzSachsen-Anhalt90 Monate = 7.5 Jahre
BiederitzSachsen-Anhalt92 Monate = 7.7 Jahre
KoenigsbornSachsen-Anhalt92 Monate = 7.7 Jahre

Bevölkerung in der BRD - Zahlen und Struktur

In der Bundesrepublik Deutschland leben aktuell 82,52 Millionen Menschen, diese verteilen sich wie folgt auf die 16 Bundesländer:

Nordrhein-Westfalen17,8 Millionen
Bayern12,9 Millionen
Baden-Württemberg10,8 Millionen
Niedersachsen7,9 Millionen
Heßen6,2 Millionen
Rheinland-Pfalz4,0 Millionen
Sachsen4,0 Millionen
Berlin3,5 Millionen
Schleswig-Holstein2,8 Millionen
Brandenburg2,4 Millionen
Sachsen-Anhalt2,2 Millionen
Thüringen2,1 Millionen
Hamburg1,8 Millionen
Mecklenburg-Vorpommern1,6 Millionen
Saarland1,0 Millionen
Bremen670 Tausend

Die Kategorie Stadt kann als Kreis aufgefaßt werden oder als Ballungszentrum / Agglomeration:

Berlin3,52 Millionen, 4,4 Millionen im Ballungszentrum
Hamburg1,80 Millionen, 2,6 Millionen
München1,46 Millionen, 2,0 Millionen
Köln1,07 Millionen, 1,9 Millionen (hierzu auch Bonn, Leverkusen, etc.)
Frankfurt am Main730 Tausend, 1,9 Millionen (hierbei auch u. a. Mainz, Wiesbaden, Offenbach)
Stuttgart625 Tausend, 1,8 Millionen
Düßeldorf610 Tausend, 1,2 Millionen
Dortmund585 Tausend, 5,5 Millionen im Ballungsraum (diese Zahl entspricht dem Ruhrgebiet)
Eßen580 Tausend, 5,5 in der Agglomeration (diese Zahl entspricht den 5,5 bei Dortmund)
Leipzig560 Tausend, 1,1 Millionen
Bremen555 Tausend, 850 Tausend
Dresden545 Tausend, 755 Tausend
Hannover530 Tausend, 1,3 Millionen
Nürnberg510 Tausend, 1,2 Millionen

Somit leben zusammengezählt (das Ruhrgebiet zählt einfach) 26,5 Millionen Menschen in unmittelbarer Nähe einer Großstadt oder in ihr selber.

Wie verteilen sich diese Zahlen strukturell? Die Einwohnerzahl verteilt sich auf ca. 11,6 Millionen Familien, damit sind gemeint Haushalte mit Kindern. Die Zahl der Gesamthaushalte wird mit 41 Millionen angegeben, dieser Trend ist leicht steigend. Das ergibt rechnerisch eine durchschnittliche Anzahl von 2,01 Personen pro Haushalt. Es gibt in Deutschland 9,7 Millionen Ehepaare ohne Kinder, sei es, daß die Kinder noch nicht da sind, sei es, daß die Kinder bereits ausgezogen sind. Rein statistisch werden 2,7 Millionen Alleinerziehende gezählt. Die Zahl der Einpersonenhaushalte liegt bei 16,8 Millionen.
Die Zahl der aus EU-Staaten stammenden Mitbürgern wird mit 4,27 Millionen angegeben, insgesamt haben 22,54 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund jedweder Art. Diese Personen leben überdurchschnittlich oft in Städten und unterdurchschnittlich auf dem Land.

In Bezug auf Veränderungen werden 792 Tausend Geburten gezählt, dem stehen 925 Tausend Sterbefälle gegenüber. Der Geburtendefizit pro 1000 Einwohner läßt sich damit auf 2,3 Menschen pro Jahr beziffern.

Ca. 25 Prozent der Einwohner ist laut Statistik über 65 Jahre alt. Der Anteil der Frauen beträgt dabei ca. 55 Prozent gegenüber 45 Prozent Männer. Diese Personen verteilen sich sehr unterschiedlich auf die Fläche der Bundesrepublik. So sind in den Städten, deren Ballungsräumen und in Süddeutschland durch den Zuzug Jüngerer unterdurchschnittlich viele Personen unter 65 wohnhaft, während in einzelnen Landkreisen im Osten, an der Küste, im Voralpenland und im äußersten Westen bis zu 45 Prozent der Bevölkerung über 65 ist. Wobei auch hier zu differenzieren ist, weil sich einzelne Städte im Osten von dem Trend abkoppeln konnten und starke Bildungswanderungen anziehen konnten.

Die Metropolen

BerlinBerlin12.12 € / m²
LeipzigSachsen7.64 € / m²
HamburgHamburg12.73 € / m²
MuenchenBayern19.93 € / m²
DresdenSachsen8.18 € / m²
Frankfurt am MainHessen15.56 € / m²
ChemnitzSachsen5.27 € / m²
KoelnNordrhein-Westfalen10.86 € / m²
DuesseldorfNordrhein-Westfalen11.54 € / m²
Halle SaaleSachsen-Anhalt6.3 € / m²
MagdeburgSachsen-Anhalt6.29 € / m²
HannoverNiedersachsen9.34 € / m²
EssenNordrhein-Westfalen7.47 € / m²
StuttgartBaden-Wuerttemberg16.62 € / m²
BremenBremen9.1 € / m²
DuisburgNordrhein-Westfalen7.37 € / m²
DortmundNordrhein-Westfalen7.59 € / m²
WiesbadenHessen11.22 € / m²
NuernbergBayern10.69 € / m²
MannheimBaden-Wuerttemberg9.99 € / m²
WuppertalNordrhein-Westfalen6.47 € / m²
MainzRheinland-Pfalz11.55 € / m²
ErfurtThueringen6.11 € / m²
KielSchleswig-Holstein8.58 € / m²
AachenNordrhein-Westfalen9.3 € / m²


Im Westen: Köln

Ehrenfeld, Porz, Nippes, Lindenthal, Porz, Weiden, Zollstock, Kalk, Junkersdorf, Deutz, Rodenkirchen,


Im Norden: Hamburg

Winterhude, Eppendorf, Niendorf, Harburg,


Was ist der Mietspiegel?

Häufig fällt der Begriff Mietspiegel in der Presse und in den Nachrichten. Aber was bedeutet er, wie ist er entstanden und wozu dient er?

Der Mietspiegel ist ganz einfach ein Orientierungsrahmen für die ortsübliche Miete in einer bestimmten Region, einer bestimmten Stadt. Mit seiner Hilfe laßen sich die Mietpreise von Wohnungen einer bestimmten Lage, Größe und Außtattung miteinander vergleichen. So können die Mietparteien sehen, ob die Miete für ein bestimmtes Objekt einigermaßen angemeßen ist und im Rahmen des Üblichen liegt. Der erste Mietspiegel wurde 1974 erstellt und diente dazu, den rechtlichen Begriff der "ortsüblichen Vergleichsmiete" zu konkretisieren. Mit dem Mietspiegel wurde und wird auch heute noch oft dann argumentiert, wenn Vermieter die Miete für ihre frei vermittelbaren Immobilien nach oben anpaßen wollen. Allerdings gibt es nicht für jede Stadt und Region einen Mietspiegel, vor allem kleine Städte unter 20.000 Einwohnern und größere Gemeinden haben ihn häufig nicht. Seine Aufstellung ist keine kommunale Pflicht und auch wo einer besteht, ist er nicht rechtlich bindend. Er ist tatsächlich nur eine Orientierungshilfe, allerdings eine sehr wichtige und auch bei Rechtßtreitigkeiten wird mit ihm gearbeitet.

Aufgestellt wird der Mietspiegel in der Regel alle zwei Jahre neu. Manche Städte erstellen ihn selbst, oft wird er in Zusammenarbeit zwischen den Vertretern von Städten und Gemeinden, Mietervertretern und Vermietervertretern aufgestellt. Häufig werden wißenschaftlich arbeitende Institute mit der Erstellung beauftragt, auch schriftliche oder mündliche Vermieter - und Mieterbefragungen sind üblich. Je nach den örtlichen Gegebenheiten enthält der Mietspiegel unterschiedliche Bewertungskategorien. Dazu gehören zum Beispiel die Lage der Wohnung hinsichtlich der Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und den Verkehrslärm, die Einkaufsmöglichkeiten, die Nachbarschaft von Industrie-oder Landwirtschaftsbetrieben und die Bebauung allgemein. Aber auch die Außtattung der Wohnungen ist wichtig. Hat sie Zentralheizung, Ofenheizung, Fußbodenheizung, eine gute oder schlechte Wärmedämmung, mehrfach oder einfach verglaste Fenster, Parkett, Laminat oder Bodenfliesen, eine separate Toilette zusätzlich zum Badezimmer usw. Anhand typisierter Lage-und Außtattungsmerkmale läßt sich eine Wohnung mehr oder weniger gut klaßifizieren und so feststellen, welcher Mietpreis für sie angemeßen ist und sich bei einer Vermietung realisieren läßt. Der Mietspiegel ist für jeden Intereßenten einsehbar, bei dem meisten größeren Städten ist er im Internet kostenlos abrufbar, es gibt ihn aber meistens auch schriftlich als Broschüre.

Mit Hilfe des Mietspiegels läßt sich auch feststellen, wie teuer das Wohnen in den einzelnen Bundesländern oder in bestimmten Regionen Deutschlands ist. Die Mietpreise sind nämlich teilweise extrem unterschiedlich und es kann unter Umständen sehr nützlich sein, die Mietkosten in die Überlegungen einzubeziehen, wenn jemand sich mit dem Gedanken trägt, sich örtlich und beruflich zu verändern und es mehrere Alternativen gibt. Darüber hinaus braucht man den Mietspiegel, damit die in vielen Städten mit angespannten Wohnungsmarkt festgelegte Mietpreisbremse wenigstens einigermaßen greifen kann. Dabei ist festgelegt, daß Vermieter bei der Neuvermietung einer Bestandswohnung an Mietkosten maximal 10 Prozent über den ortsüblichen Mietpreis verlangen dürfen.

Ein Vergleich des Mietspiegels 2017 zeigt folgendes Ergebnis: Die Mietpreise auf dem freien Wohnungsmarkt sind in größeren Städten grundsätzlich höher als in Kleinstädten und auf dem Land. Andererseits sind sie heute auch in kleineren Orte im unmittelbaren Umland von großen Städten, dem sogenannten Speckgürtel, teurer als in eher ländlichen Regionen und in den alten Bundesländern im Schnitt immer noch teurer als in den neuen Bundesländern. Am teuersten ist das Wohnen schon seit Jahren in der Stadt München. Dort beträgt der durchschnittliche Mietpreis für eine 60 bis 80 Quadratmeter große Wohnung mit höherwertiger Außtattung in einem in den letzten 10 Jahren erbautem Mietshaus rund 17 Euro pro Quadratmeter. An zweiter Stelle liegt Frankfurt am Main mit rund 13.50 Euro und auf Platz 3 Stuttgart mit 13,10 Euro. Auf den nächsten Plätzen liegen dicht beieinander Ingolstadt, Mainz und Freising (alle knapp unter 12 Euro und auf Platz 7 liegt die Landeshauptstadt Berlin mit 11.70 Euro. Ihr folgen Wiesbaden, Heidelberg und Hamburg mit rund 11,50 Euro. Demgegenüber haben Großstädte wie Dresden, Leipzig und Erfurt für eine ähnlich große und ausgestattete Wohnung durchschnittliche Mietpreise von 8 bis 9 Euro pro Quadratmeter, Rostock 7,20 Euro und Schwerin 6 Euro. Am billigsten von einhundertacht im Jahr 2017 untersuchten Städten waren die Mieten in der sächsischen Stadt Plauen. Dort lag die Durchschnittsmiete bei 4.40 Euro pro Quadratmeter. Neben den Städten kann aber auch manche landschaftlich oder Lage bedingt besonders schöne Region hohe Mietpreise haben. Das betrifft zum Beispiel die Bodensee-Region durch die reizvolle Lage und die Nähe zur Schweiz. Aber auch in beliebten Ferienorten Kurorten oder Festspielorten liegen die Mieten nach dem Mietspiegel häufig über dem Durchschnitt des Umlandes.

Allgemein ist außerdem festzustellen, daß nach den Mietspiegeln in Deutschland auch in den so genannten Mittelstädten die Mieten für frei vermietbaren Wohnraum seit Jahren zum Teil sehr stark ansteigen. So sind zum Beispiel im heßischen Fulda die Mieten in 5 Jahren um fast 40 Prozent gestiegen. Im bayerischen Landshut und im niedersächsischen Garbsen waren es im gleichen Zeitraum 36 Prozent und in Lüneburg und Wolfenbüttel 27 Prozent.





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